Alles rund um Räucheröfen.

Räucheröfen

Mit raeucheroefen kannst Du viele Speisen nicht nur haltbar machen, sondern auch einen super Geschmack durch das Raucharoma erreichen. Ob Fleisch oder Fisch, kein Problem mit dem richtigen Räucherofen, denn da gibt es große Unterschiede. Hinzu kommt, dass Du auch nicht jedes Holz zum Räuchern verwenden kannst. Nur wenn alles gut auf die Speisen abgestimmt ist, erhältst Du auch supergeräucherte Produkte. Ein absoluter Gaumenschmaus!

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Für wen eigenet sich ein Räucherofen?

Räucheröfen eignen sich optimal für Jäger und Hobbyangler, die Fleisch oder Fisch selbst räuchern und ihre Produkte mit Raucharoma verfeinern wollen.
Natürlich kannst Du auch fertig geräucherte Produkte kaufen. Wenn Du jedoch am Bach sitzt und z.B. Forellen angelst sie zu Hause selbst räucherst und dann Familie oder Freunde zum Essen einlädst, gestaltet sich der Tag oder Abend mit geräucherten Forellen zu einem Highlight.

Der Begriff der Räucheröfen bezieht sich im Prinzip auf sämtliche Ausführungen. In der Regel unterscheidet man die Öfen in drei Kategorien:
  • Tischmodelle
  • Standmodelle
  • Räucherschränke
Hauptsächlich besteht der Unterschied in der Größe. Die Tischmodelle, wie der Name schon verrät, sind klein, kompakt und handlich. Räucherschränke hingegen beinhalten ein wesentlich größeres Volumen für entsprechend mehr Räucherwaren. Daher solltest Du genau wissen, was, wie viel und wann Du den Räucherofen nutzen willst. Im Normalfall sind die Räucheröfen über einen Meter hoch und eignen sich daher auch perfekt zum Kalträuchern, da der Abstand zwischen Räuchergut und Glut besonders groß ausfällt. Wenn Du noch nicht der „Räucherprofi“ bist, solltest Du auf jeden Fall einen Ofen mit Sichtfensterwählen. Mit derartigen Modellen hast du die Möglichkeit, deine Räucherware während des Räucherns zu kontrollieren, ohne dass du den Ofen öffnen musst, womit dann auch die Temperatur im Räucherofen konstant bleibt.

  • Materialstärke & Gewicht: Damit Du den Ofen auch einmal umstellen oder mitnehmen kannst, sollte er nicht zu schwer sein. Um das zu erreichen werden die Wände der raeucheroefen möglichst dünn gehalten. Dennoch sollte die Wandstärke nicht unter 1,5 mm betragen. Ist die Wandung zu dünn, kann es bei dem Edelstahlblech durch das permanente Aufheizen und Abkühlen zu Beschädigungen führen. Mit einer dickeren Wandstärke gestaltet sich die Temperaturregulierung einfacher.
  • Die Isolierung: Ebenso wirkt sich die Isolierung sehr positiv auf die Temperaturregelung, nach Erreichen der gewünschten Gradzahl aus. So bleibt während des gesamten Räuchervorgangs die Temperatur konstant.
  • Schweißnähte: Wichtig ist, dass der Ofen saubere Schweißnähte aufweist. Lückenhafte oder unsaubere Schweißnähte sind Schwachstellen, die schnell zu Problemen führen können. Insbesondere kann dieses Problem durch mehrfaches Erhitzen und Abkühlen entstehen. Des Weiteren führen lückenhafte Schweißnähte zu einem Entweichen der Wärme.
  • Thermometer: Wichtig ist auch, dass Dein Räucherofen mit einem Thermometer ausgestattet ist, dann kannst Du gut die Ofen-Temperatur darauf ablesen, ohne dass Du die Kammer öffnen musst. Dann bleibt die Temperatur konstant und Du erzielst perfekte Räucherergebnisse.
  • Körbe, Haken und Roste: Damit sich Deine Räucherwaren im Ofen auch wohlfühlen, benötigst Du auch das nötige Equipment, um Deine Räucherwaren optimal zubereiten zu können. Fisch wird ideal auf einem Rost gegart, im Gegensatz zu Würstchen, die ein besseres Raucharoma hängend am Haken erreichen.

Mit dem Kalträuchern kannst Du verschiedene Lebensmittel länger haltbar machen, zugleich verleihst Du Deiner Ware den typischen Rauchgeschmack. Beim Kaltrauchen bewegt sich die Temperatur zwischen 15 und 25 ° C. In diesem Fall wird lediglich das Räuchermehl entzündet und zum Glühen gebracht. Was kann ich gut kalträuchern?
  • Rohen Schinken
  • Räucherlachs
  • Speck
  • Dauerwürste
Was sich beim Kalträuchern unterscheidet. Sind die Räucherzeiten. Schinken und Speck braucht ca. 2-3 Wochen. Lachs ca. 2-3 Tage.
Warmräuchern
Hier erreicht die Temperatur in den raeucheroefen grob 25 bis 50 °C. Bedingt durch die Wärme vollzieht sich der Räucherprozess wesentlich schneller. Durch das Warmräuchern erreichen die Lebensmittel eine geringere Haltbarkeit, als es bei Kalträuchern der Fall ist. Derart geräucherte Speisen sollten daher innerhalb einer kürzeren Zeit verzehrt werden.
  • Räucherzeiten für das Warmräuchern:
  • Kassler ca. 2 Stunden
  • Bierschinken ca. 1-2 Stunden
Heißräuchern
Dieses Räucherverfahren geschieht bei einer Temperatur zwischen50 und 80 ° C. In diesem Fall werden die raeucheroefen vorher eine Stunde mit Räucherchips vorgeheizt. Im Anschluss werden die Lebensmittel zugegeben. Allerdings sind bei dieser Methode die Lebensmittel wie Wurst, Fisch und Fleisch nur noch für ein paar Tage haltbar.
Räucherzeiten für Heißräuchern:
  • Forellen: 1 Stunde
  • Würstchen und Geflügel: je nach Dicke ca. 30 Minuten.
  • In jedem Fall muss das Holz lange und richtig gelagert werden, damit es trocken genug für den Räuchervorgang ist.
  • Buchenholz ist sehr angesagt und wird dementsprechend häufig beim Räuchern verwendet. Durch das Buchenholz bekommen die Speisen einen milden Rauchgeschmack.
  • Erlenholz hingegen sorgt für einen rauchigen und intensiven Geschmack, gepaart mit einer leicht süßlichen Note.
  • Fruchtholz sorgt bei den Lebensmitteln für ein leichtes Fruchtaroma. Sehr gut zum Räuchern geeignet sind: Apfel, Kirsche, Birne oder Pflaume.
Nicht gut zum Räuchern eignen sich Nadelhölzer, da ihr Harzanteil sehr hoch ist. Lediglich Schwarzwälder Schinken wird mit Nadelholz (Fichte) geräuchert.